Erfolgt die Behandlung der Depression in einer allgemeinen Klinik, können sich Arbeitnehmer eine neutrale AU geben lassen. Stellt ein Psychologe oder Psychiater die AU aus, können Arbeitnehmer vom Hausarzt eine Krankschreibung für den gleichen Zeitraum einholen. Allerdings gehen die Alterspsychiater heute davon aus, dass es keine spezielle Altersdepression gibt, sondern alle Formen der Depression auch im höheren Lebensalter vorkommen können. Auch geht man davon aus, dass Depressionen als Rentner nicht häufiger sind als in anderen Lebensabschnitten. Frauen sind zudem häufiger betroffen als Männer, was auf hormonellen Veranlagungen, soziale Faktoren und einen anderen Umgang mit Problemen zurückzuführen ist. Junge Frauen zwischen dem 15. und dem 24. Lebensjahr unternehmen hingegen statistisch die häufigsten Suizidversuche oder vollziehen parasuizidale Handlungen. Die Depressionen verschwinden aber weitgehend wieder bei richtiger Behandlung der Grunderkrankung, beziehungsweise Ende des auslösenden Zustandes. Oft werden auch negative Gedanken und Eindrücke überbewertet und positive Aspekte nicht wahrgenommen beziehungsweise für zufällig gehalten.

Ärztinnen und Ärzte sprechen mangelnder beziehungsweise fehlender Libido. Neben diesen Kriterien berücksichtigen Ärzte und Psychologen auch das individuelle Befinden des Patienten. Bei einigen Menschen sind diese Beschwerden so sehr im Vordergrund, dass die Erkrankung lange im Stillen bleibt – weil Betroffene und/oder Ärzte eine andere Ursache vermuten. Die Depression ist die am häufigsten auftretende Krankheit. Eine anfängliche Krise kann einen Kranken in einen Teufelskreis reißen, den er allein nur sehr schwer wieder durchbrechen kann: Im Zuge der Erkrankung zeigt sich, dass – gerade bei lange andauernden Depressionen – die Krankheit so stark in das Leben der Betroffenen eingreift, dass zwischenmenschliche Beziehungen und auch wie schulischer und beruflicher Erfolg darunter zu leiden haben. Die Serotoninproduktion ist eine mögliche Reaktion des Gehirns auf interpersonelle (zwischenmenschliche) oder intrapersonelle (selbstreflektierte) Stressinteraktionen des Menschen. Laut Angaben der Veranstalter nahmen insgesamt rund 25.000 Menschen an der Veranstaltung teil. So gibt es in Ländern wie Japan oder Taiwan, in denen traditionell Fisch ein Hauptbestandteil der Ernährung darstellt, rund 60 Mal weniger Depressive als in Deutschland, und auch die Selbstmordraten sind in asiatischen Ländern weitaus niedriger.

Früher wurde unterschieden zwischen der endogenen Depression, die ohne erkennbare Ursache auftritt, (und bei denen eine rein genetische Ursache angenommen wurde), und der exogenen Depression, die Folge erkennbarer Ursachen ist (z. B. nach einem Trauerfall). Beachten Sie: Einzelne Symptome wie Schlafstörungen, Reizbarkeit oder sexuelle Unlust können viele Ursachen haben und sind kein Beweis für eine Depression. Bauer, M., Bauer, R.: Neurobiologie und Therapie depressiver Erkrankungen. Depressionen werden im Seniorenalter von etwa 30 Jahren verstärkt beobachtet, zu einem Zeitpunkt also, da bei manchen Menschen nach einer stressreichen Jugendzeit das Leben in ruhigeren Bahnen verläuft. Studien zeigen, dass eine große Zahl von von Faktoren zusammenspielen per exemplum ein neurochemisches Ungleichgewicht, Genetik, Stress, soziale Faktoren z. B. Einsamkeit sowie psychologische Faktoren, also die Eigenschaften und Persönlichkeitszüge eines Menschen. Sie befürchten etwa, an einer Demenz erkrankt unüberlegt. In der medikamentösen Behandlung von Depressionen gab es in der letzten Zeit Jahren Fortschritte: Neuere Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, wie etwa Fluoxetin), haben geringere Nebenwirkungen als die früheren Mittel. Depressionen können durch Psychotherapie, durch physikalische Maßnahmen und medikamentös (Antidepressiva) oftmals wirksam zur Debatte stehen. Die medikamentöse Behandlung mit modernen Antidepressiva setzt bei der Veränderung des Serotoninspegels an, wobei es in der Psychiatrie weder eine Diagnose gibt, durch die man feststellen kann, in welcher Weise welches neuronale System gestört ist, noch ein Vorhersagemodell, durch das man ermitteln kann, welches Medikament wirkt.

In dem Stil erfährt der Arbeitgeber nicht, auf welcher Station die Behandlung erfolgt. Dabei können diese Präparate bei falschem Gebrauch zu Vergiftungen, Organschäden, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln führen. Etwa 7 bis 8 von 10 Patienten berichten während einer depressiven Episode über Angstgefühle. Während einer ausgeprägten depressiven Episode fällt es Betroffenen so schwer, einem Gespräch zu folgen oder ein Buch zu lesen. Es herrscht aber auch Personen, die während der Depression besonders viel essen und entsprechend an Gewicht „zulegen“. Das charakteristische Merkmal ist das Fehlen der Erektion, wie etwa während der Zweisamkeit mit der Ehefrau, aber eine natürliche Funktion mit einer Liebhaberin. Manche spüren wie eine tiefe, grundlose Traurigkeit. Die Beschwerden sind mitunter so stark ausgeprägt sein, dass die Betroffenen die psychischen Beschwerden wie Freud- und Interessenlosigkeit kaum bemerken. Sechs Wochen im jahr dürfen Arbeitnehmer kränkeln, ohne einen Jobverlust befürchten zu müssen. Worauf sollten Arbeitnehmer bei einer Krankschreibung wegen Depression achten? Die Dauer der Krankschreibung bei Depression ist individuell stark unterschiedlich und hängt vom persönlichen Krankheitsverlauf ab.

Von newsadmr