Wenn verkalkte Arterien die Ursache für die Erektionsprobleme sind, spricht man von einer «arteriellen Durchblutungsstörung». Psychische Ursachen sind wahrscheinlich bei Männern unter 50, wenn keine Risikofaktoren vorliegen, der Patient sich genau an den Beginn des Problems erinnert, nächtliche und morgendliche Spontanreaktionen erhalten sind, keine Erektionsprobleme bei Masturbation oder bestimmten Partnern zu erkennen sind, belastende Lebensereignisse vorausgegangen sind oder bei nur situationsabhängigen oder wechselnden sexuellen Störungen. Eine der Fahrrad-Ergometrie kann der Arzt abschätzen, ob der Patient beim Sex Herzprobleme befürchten müsste. Umgekehrt kann jeder erektionsgestörte Patient – unabhängig von welcher Verursachung seiner Problematik – von einer kompetenten Sexualberatung profitieren, die die Prognose jeder Therapie verbessern kann. Diese Hausmittel und Methoden können unterstützend zur ärztlichen Therapie angewandt werden. Verursachungsmodelle und empirische Ergebnisse. Faktoren (entwicklungsbedingte Vulnerabilitäten aus Kindheit und Adoleszenz). Unsere Experten können vielen Patienten frühzeitig helfen, wenn sie sich ihrem Arzt anvertrauen. Besprechen Sie jedoch alle Maßnahmen mit Ihrem Arzt und beschließen Sie gemeinsam ein ganzheitliches Konzept.

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn der behandelnde Arzt zusätzlich Medikamente verschreibt. Ihr Arzt wird zunächst eine ausführliche Anamnese erheben, ums Ausmaß der ED zu erfassen. Alle PDE-Hemmer sind zwar hoch selektiv, hemmen jedoch immer auch in geringem Ausmaß die PDE6, die am Sehvorgang beteiligt ist. In wirksamen Dosen ist seine Nebenwirkungsrate zu hoch. Die drei Substanzen unterscheiden sich in ihrer Pharmakokinetik und in der Nebenwirkungsrate. Geben Sie Ihrer Libido einen Boost mit Queen Active. Viele Paare finden befriedigende Arrangements auch mit einer durch bestimmte Faktoren beeinträchtigten Sexualität und in verschiedenen Untersuchungen zeigte sich, dass Männer in einer längerfristigen Beziehung mit ihrer Sexualität zufriedener sind und weniger Erektionsstörungen beklagen. In vielen Fällen führt dies bereits zu der weitgehenden Verbesserung der Erektionsstörung, in anderen Fällen ist es notwendig, tiefer liegende Faktoren zu bearbeiten, die der Symptomauflösung im Wege stehen.

Dazu ist es notwendig, die vorhandenen, positiven sexuellen Möglichkeiten zu stärken und die Selbstheilungskräfte zu fördern. Der Bedarf nach kompetenter Beratung und Sexualtherapie wird ansteigen, da nur bei einem kombinierten Vorgehen die Möglichkeiten eines solchen physiologischeren Ansatzes effektiv umzusetzen sind. Monadisch prognose- und zielorientierten Untersuchungs- und Behandlungskonzept, wie es kürzlich auch von einem amerikanischen Expertengremium vorgeschlagen wurde (13), sind in einem rational begründeten, zeit- und kostensparenden, patienten- und paarorientierten Vorgehen dem Patienten diagnostische und therapeutische Optionen zu eröffnen. Im Rahmen der eindrucksvollen Fortschritte der Grundlagenforschung, die in den vergangenen 15 Jahren das Verständnis der Physiologie und Pathophysiologie des Erektionsprozesses grundlegend verbessert und zur Entwicklung einer Reihe neuer diagnostischer und therapeutischer Optionen geführt haben, wurde psychologischen Aspekten von Erektionsstörungen nur noch schier Beachtung geschenkt. Diabetiker sind zwei- bis dreimal so häufig von ED betroffen wie Männer ohne Diabetes und das in wesentlich jüngeren Jahren. Seit über 40 Jahren aufm Markt wurden bis heute über 400.000 Penisprothesen implantiert. War die erektile Potenz früher stabil oder seit je labil? Nicht ausbleiben einen Impfstoff gegen Tuberkulose – der wird aber seit 1998 in Deutschland nicht mehr empfohlen. Neben den Problemen an den Gefäßen kann auch die Einnahme von Arzneimitteln gegen die Hypertonie, wie Betablockern und Diuretika, als unerwünschte Wirkung die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen.

Daher sollte eine mangelnde Erektionsfähigkeit immer Ernst genommen und ärztlich untersucht werden. Eine niedrige Libido oder gar ein Libidoverlust kann sich auch auf die Erektionsfähigkeit auswirken, hat jedoch meist andere Ursachen. Erektionsstörung, Potenzproblem oder Libidoverlust? Außer den Antihypertonika können Antidepressiva zum Libidoverlust oder zu der erektilen Dysfunktion führen. Der schnelle Einsatz von Antidepressiva erscheint ebenso wenig angeraten wie die Verordnung von Beruhigungsmitteln (Benzodiazepine vom Typ Valium) oder Aufputschmitteln (Dexidrin, Modafinil). Im Corpus cavernosum des Penis kommt nun gar die Phosphodiesterase vom Typ 5 (PDE5) vor. Vardenafil hemmt die Phosphodiesterase vom Typ 5 potenter und selektiver als Sildenafil. Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil sind etwa gleich effektiv und führen ungefähr bei 75% aller Anwendungen zum Erfolg im Unterschied zu Plazebo mit durchschnittlich 30%. Bei der sehr schwer behandelbaren Impotenz als Folge von Diabetes mellitus schnitt Vardenafil in klinischen Studien etwas besser ab als Sildenafil und Tadalafil. Da die Nebenwirkungen dosisabhängig sind, lässt sich hieraus noch kein Vorteil für die neuen Substanzen ableiten. Außerdem kam es bei Tuberkulose-Impfungen ein paarmal zu unerwünschten Nebenwirkungen. Zwar nicht von einem Augenblick zum anderen, aber dafür garantiert ohne Nebenwirkungen.